Nach dem Trauma
claudia | 31 August 2008 | 22:10
Bisher ging man in der Trauma-Forschung davon aus, dass das Erlebte durch intensive Gespräche am besten zu bewältigen ist. Doch nicht jeder möchte reden – und das aus gutem Grund! Eine Langzeitstudie der Universität Buffalo über die seelische Gesundheit der Amerikaner nach den Anschlägen vom 11. September 2001, hat jetzt ergeben, dass diejenigen Menschen, die zu ihren Erlebnissen schwiegen, psychisch stabiler sind. Die Forscher gehen davon aus, dass dieses Ergebnis auch auf andere traumatische Erfahrungen übertragbar ist, sofern es den Betroffenen überlassen bleibt, ob sie reden wollen oder nicht. Beides hilft.
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