Arteriosklerose: Todesursache Nummer eins?
claudia | 2 August 2008 | 16:40Die Arterienverkalkung (Arteriosklerose) und ihre Folgeerscheinungen nimmt laut Statistik über Todesursachen immer noch ungeschlagen die Spitzenposition ein – und das , obwohl gerade diese Krankheiten wirkungsvoll verhindert werden könnten. Die Arteriosklerose entsteht durch mikrofeine Entzündungsprozesse, in den Wänden der arteriellen Blutgefäße, durch die vermehrt Bindegewebsfasern in der inneren Gefäßschicht entstehen. Die Arterienwand verliert so ihre natürliche Elastizität: Sie sklerotisiert. Die Einlagerung von Cholesterin und Mineralsalzen in die betroffenen Gefäßabschnitte führt zu der so genannten Plaque-Bildung, die das Gefäß – wie Kalkablagerungen in einem Wasserrohr zunehmend verengen. Solche Plaques finden sich mit fortschreitendem Alter bei jedem Menschen und verursachen in geringem Ausmaß auch keine Beschwerden. Problematisch wird es erst, wenn die Plaques den Gefäßquerschnitt derart verringern, dass zu wenig sauerstoffreiches Blut zu den Organen gelangt und diese unterversorgt werden. Besonders empfindlich reagieren in diesem Zusammenhang Herz und Gehirn. Wer an Bluthochdruck leidet, trägt das höchste Risiko auch an Arteriosklerose zu erkranken. Es folgen als weitere Risikofaktoren:
-Cholesterin- und fettreiche Ernährung
-Zu hoher Blutzucker
-Rauchen
-Übergewicht
-Zu wenig Bewegung
-belastender Stress
Arteriosklerose ist schwer zu behandeln, doch lässt sich ihr wirkungsvoll vorbeugen: Alle Risikofaktoren sollten Sie möglichst meiden – das kann nicht früh genug im Leben beginnen.
Die Therapie der Folgeerkrankungen erfolgt immer medikamentös.
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